Katholische Kirche in Oberösterreich

Kanonikus Marböck neu im Linzer Domkapitel

Bischof Maximilian hat mit 1. Oktober 2004 den Diözesanpriester em. Univ.Prof. Msgr. Dr. Johannes Marböck zum Kanonikus ernannt und am 2. Oktober innerhalb der Laudes (kirchliches Morgengebet) in der Anbetungskapelle der Linzer Domkirche in sein Amt eingeführt. Gleichzeitig wurde ihm die Aufgabe eines in den Statuten vorgesehenen Canonicus theologus übertragen, der den Bischof und das Konsistorium besonders in Angelegenheiten der Kath.-Theol. Privatuniversität beraten soll. Mit dieser Berufung in das Domkapitel wurde Kanonikus Dr. Marböck auch die Bevollmächtigung zur Firmspendung  erteilt.

Das Domkapitel: v.l.: Domdechant Mag. Franz Huemer-Erbler, Dompropst Mag. Josef Ahammer, Domkustus Mag. Josef Mayr, Bischof Maximilian Aichern, Kanonikus Prof. Johannes Marböck, Generalvikar Kanonikus
Das Domkapitel: v.l.: Domdechant Mag. Franz Huemer-Erbler, Dompropst Mag. Josef Ahammer, Domkustus Mag. Josef Mayr, Bischof Maximilian Aichern, Kanonikus Prof. Johannes Marböck, Generalvikar Kanonikus
Im 80. Jahr nach der Weihe des Mariendomes und im 150. Jahr nach der Immaculata-Dogmatisierung wird der sogenannte "Marianische Kanonikus" auf den freien Platz im Domkapitel berufen. Somit ist das Domkapitel (engster Priesterkreis um den Bischof) wieder vollständig.
Seit der Errichtung der Diözese (1783) hat das Domkapitel - zur Beratung des Bischofs und Mitsorge für die Kathedrale - sieben vom Kaiser gestiftete Kapitulare. Bischof F. M. Doppelbauer hat 1899 ein achtes Kanonikat gestiftet, das sogenannte "Marianische Kanonikat bischöflicher Stiftung".

Msgr. Dr.theol. Lic.bibl. Johannes Marböck wurde am 8. Februar 1935 in Natternbach geboren, studierte am Kollegium Petrinum und am Linzer Priesterseminar. Nach der Priesterweihe 1959 war er einige Jahre Kooperator (Kaplan) und anschließend von 1965 bis 1970 zum Doktoratsstudium beurlaubt.
Von 1970 bis 1976 lehrte er als Professor für Altes Testament in Linz. Von 1976 bis 2003 war er Universitätsprofessor für Alttestamentliche Bibelwissenschaft in Graz. Im Mai 2004 kehrte er wieder in seine Heimatdiözese Linz zurück, wo er sich der wissenschaftlichen Arbeit und der seelsorglichen Aufgaben widmet.
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