Spezifische Lebenssituationen Gefangenenpastoral Katholische Kirche in Oberösterreich
 

DER AUFTRAG DER KATH. KIRCHE IM GEFĂ„NGNIS

"Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen"
(Hebr. 13,3)

Im Gefängnis, einem System von Sicherheit und Ordnung, von Befehl und Gehorsam, von Schuld und Strafe wollen die GefangenenseelsorgerInnen den inhaftierten Frauen und Männern Beistand leisten.

Oft sind es die Abgelehnten, die Schwierigen, die sogenannten Querulanten, die besonders das Verständnis und die Begleitung der Seelsorge brauchen. Unsere Arbeit ist ein Dienst gegen Einsamkeit und Isolation.

Die Gefangenenseelsorge folgt in ihrer Arbeit dem Beispiel Jesu Christi. Christus hat sich in besonderer Weise den Ausgegrenzten und Stigmatisierten zugewendet.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der inhaftierte Mensch. Es geht um ein menschliches Ernstnehmen, was auch immer gewesen sein mag.

Der Mensch verliert nie seine Würde.

In den sieben Justizanstalten zählt die Seelsorge zu den Fachdiensten innerhalb der Justiz .

Seit 2008 besuchen SeelsorgerInnen in den zwei Schubhaftgefängnissen Wels und Steyr (Polizeiliche Anhaltezentren) die Insassen .Seit Jänner 2014 gibt es in Oberösterreich keine Schubhaft mehr .

Die organisatorische und inhaltliche Unterstützung wird vom Referat für Gefangenenpastoral  im Pastoralamt wahrgenommen.



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